Materialtransport mit der Bahn erspart LKW-Fahrten

Verantwortungsvolles Management

Die ehemalige Boden- und Bauschuttdeponie „Kielmannsegge“ in Hasbergen-Ohrbeck umfasst eine Fläche von rund 45.000 Quadratmetern. Um nach der Stilllegung das Oberflächenwasser gezielt zu der im Norden vorhandenen Vorflut leiten zu können, musste die Oberfläche ein neues Profil erhalten. Hierzu war im ersten Schritt des Sanierungsablaufs der Antransport von ca. 45.000 Kubikmeter Profilierungsmaterial notwendig. In der dritten Phase der Sanierung wurden noch einmal 45.000 Kubikmeter Rekultivierungsboden benötigt.

Um zusätzlichen Straßenverkehr über Holzhausen und Hasbergen zu vermeiden, wurde soweit wie möglich der Transport über die Schiene abgewickelt: Vom Werksgelände der Georgsmarienhütte GmbH aus wurde das Material mit dem Zug zur Abladestelle auf dem werkseigenen Grundstück neben dem Parkplatz der Gedenkstätte Augustaschacht geliefert. Von hier aus wurde der Boden mit dem LKW direkt bis zur Deponie gebracht und dort abgeladen. Der Transport zwischen der Abladestelle (Zur Hüggelschlucht) und dem Deponiegelände (Zum Hüggel) erfolgte über den die beiden Straßen verbindenden, rund einen Kilometer langen Gemeinde- bzw. werkseigenen Betriebsweg.