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Materialtransport mit Bahn und LKW startet wieder Anfang April

Schließung der Boden- und Bauschuttdeponie Kielmannsegge schreitet voran

Georgsmarienhütte/Hasbergen, 30. März 2017. Die Schließung Boden- und Bauschuttdeponie „Kielmannsegge“ in Hasbergen-Ohrbeck durch die Georgsmarienhütte GmbH schreitet voran: Nachdem Anfang März mit den vorbereitenden Arbeiten für die Profilierung der Deponieoberfläche begonnen wurde, kann nun das im vergangenen Jahr angelieferte Profilierungsmaterial entsprechend eines ausgearbeiteten Plans aufgebracht werden. Notwendig ist parallel noch einmal die Anlieferung von 7.000 Kubikmeter Tragschicht und 45.000 Kubikmeter Rekultivierungsboden per Bahn und LKW. Die Transporte starten in der kommenden Woche.

„Die Profilierungsarbeiten nehmen voraussichtlich die nächsten Monate in Anspruch“, erklärt Dr. Klaus Schulbert, Umweltbeauftragter der Georgsmarienhütte GmbH. Auf den fertig profilierten Bereichen werde dann sukzessive die Tragschicht und darüber die Oberflächenabdichtung aus Kunststoffdichtungsbahnen eingebaut, um den Zutritt von Oberflächenwasser und somit die Sickerwasserneubildung zu verhindern. „Je nach Wetter und Temperaturen kann damit auf den bereits profilierten Teilflächen im Mai begonnen werden“, so der Umweltbeauftragte.

Auf diese Oberflächenabdichtung und die Kunststoffentwässerungselemente wird dann abschnittsweise die Rekultivierungsschicht aufgebracht Hierzu müssen wie zu Beginn des Projektes angekündigt noch einmal ca. 45.000 Kubikmeter Rekultivierungsboden über den bereits bekannten Anlieferungsweg antransportiert werden: Vom Werksgelände in Georgsmarienhütte aus wird der Boden mit werktäglich zwei bis drei Bahntransporten bis zur Abladestelle am Augustaschacht transportiert und dort auf LKW verlanden, die die Erde über den Gemeinde- bzw. werkseigenen Betriebsweg auf das Gelände der ehemaligen Deponie bringen. Ab Montag, den 3. April wird die Georgsmarienhütte GmbH die Bahn- und LKW-Transporte aufnehmen. Diese werden voraussichtlich bis September andauern.

Wegen der Arbeiten ist dieser Weg zwischen dem Augustaschacht (Straße „Zur Hüggelschlucht“) und der Kielmannsegge (Straße „Zum Hüggel“) aus Sicherheitsgründen auch weiterhin gesperrt. Spaziergänger, Wanderer und Besucher des Hüggels werden gebeten, den südlich gelegenen, parallelen Wanderweg zu nutzen.

Schulbert betont: „Wir wissen, dass die Stilllegung mit Unannehmlichkeiten und Einschränkungen verbunden ist – insbesondere im direkten Umfeld der Abladestelle und des Transportweges. Daher bitten wir nochmals um Verständnis. Dieser Transportweg erspart uns allen aber zahlreiche LKW-Fahrten durch Holzhausen und Hasbergen.“

Mehr über das Projekt und den aktuellen Stand der Arbeiten erfahren Interessierte im Internet unter www.gmh.de/kielmannsegge