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Auslandsaustausch
Azubi-Austausch - woanders wird man auch klüger
Christian Stumpe:
"Ich kam in der Firma Tillhulpen unter, die pneumatisch gesteuerte Hebehilfen entwickelt und herstellt, beispielsweise für Loewe. In den verschiedenen Abteilungen, wie zum Beispiel bei Montage und Prototypenbau, konnte ich meine fachlichen Kenntnisse verbessern und mich gut einbringen. Zudem habe ich mein selbstständiges Arbeiten verbessert und die niederländische Arbeits- und Lebensweise kennengelernt."
Christian Rolf:
"Bei Danfoss war ich in der Ausbildungswerkstatt bei den Elektronikern tätig. Während der sechs Wochen habe ich unter anderem das Layout der Platinen hergestellt. Diese Platinen habe ich dann mit einer Spezialmaschine selber gefräst, mit SMD-Bauteilen bestückt und verlötet. Zudem habe ich eine defekte Platine für den Heißen Draht (Geschicklichkeitsspiel) aus dem Danfoss-Universe repariert. Und ich half den IT-Technikern beim Reparieren von Netzteilen, Anschlusskabeln und Umbauten von Laptops. Mit den dänischen Auszubildenden konnte ich mich nur auf Englisch unterhalten."
Neue Horizonte
Auslandsaufenthalte sind anzuraten
Zwei Auszubildende der Georgsmarienhütte GmbH hatten das große Glück, einen Teil ihrer Ausbildung im Ausland zu absolvieren: Daniel Borgelt im Rahmen des Leonardo-da-Vinci- Programms der Europäischen Union sechs Wochen bei der Firma Linak in Dänemark und Lukas Altevogt vier Wochen bei der ESCO Salt Company in den Niederlanden:
Daniel Borgelt - Linak, Dänemark
„Die Firma Linak stellt Linearantriebe her, die unter anderem in Krankenhausbetten und höhenverstellbaren Schreibtischen bzw. Werkbänken verbaut werden. Mein Arbeitsplatz war in der Instandhaltung der ‚Bearbeitung’, wo Gehäuse und Spindeln maschinell gefertigt werden. Dort wurde ich in Wartungs- und Reparaturarbeiten und in den Umbau einiger Maschinen mit einbezogen. Dazu gehörten neben elektrischen auch mechanische Arbeiten – was für mich aber kein Problem war. Mit den Mitarbeitern konnte ich mich auf Englisch und sogar auf Deutsch verständigen. Ich habe gelernt, selbstständiger zu arbeiten, weil ich bei kleineren Projekten vollkommen freie Hand hatte. Ich kann einen Auslandsaufenthalt nur empfehlen.“
Lukas Altevogt - ESCO, Niederlande
„In den ersten zwei Wochen arbeitete ich bei den Elektrikern. Anfangs war ich für den Austausch von Leuchtstofflampen, später für das Umlegen von Zuleitungen für einen Roboter zuständig. Ich durfte auch einen S7-Programmierer bei seiner Arbeit unterstützen, da die Schaltpläne der Anlagen größtenteils auf Deutsch waren. Anschließend war ich zwei Wochen bei den Mechanikern. Hauptaufgabe war, alte Pumpen auszutauschen, zu reinigen, zu demontieren, Lager auszutauschen und die Pumpen wieder zusammenzusetzen. Im Großen und Ganzen habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht. Das Arbeitsklima war ein ganz anderes als auf der Hütte, und die holländische Mentalität ist auch nicht zu vergleichen mit der deutschen. Ich würde so ein Angebot jedem anderen empfehlen. Nur der Arbeitsweg – es waren 45 km pro Weg – war ein bisschen lang.“
Dein Ansprechpartner
Elisabeth Husemann
Sachbearbeitung Weiterbildung
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